Nähstart

Hier mal kurz wie alles anfing. Die ersten Hosen aus alten Bettlaken, gefärbt mit Batikfarben in der Badewanne, habe ich mit etwa 15 auf der alten Neckermannmaschine meiner Mutter. Meine Mutter hatte diese Nähmaschine nie benutzt, ihre Mutter war wohl der Meinung sie braucht so was, aber meine Mutter hat immer nur gehäkelt und gestickt. Was leider so gar nicht meine Welt ist. Will sagen, meine Mama konnte mir nix beibringen in dieser Richtung und heute kann sie wegen Rheuma leider nicht mal mehr häkeln o.s. mit den Händen. Besagte alte Neckemannmaschine lieferte immerhin ein paar nicht wirklich tragbare Hosen, eine Weste für meinen Mann, einen Businessrock aus edlem Glenschek und einen Bademantel für mich (den hat übrigens meine Männe für mich genäht). Danach hatte ich von dieser Maschine und vom Nähen erstmal genug.
Ca. 10 Jahre später kam das Verlangen zurück, meine Kleider selbst zu nähen und mit der Anschaffung einer ordentlichen Maschine, auch wieder über Umwege, denn das schön Pfaffmaschinchen habe ich auch noch nicht so lange, blieb das Nähfieber. Das alte Neckermannmaschinchen hat jetzt übrigens ein alter Herr bekommen im Austausch für die Wartung meiner Overlockmaschine. Tja und was soll ich sagen, ich nähe und nähe und nähe...und es macht einfach Spaß und das Nähmaschinengeräusch ist das einzige Maschinengeräuch, was meinen Nerven keinen Stress bereitet!

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